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Der an der westlichen Kreis- und Gemeindegrenze auf einer Hochebene liegende Ort ist möglicherweise seit dem 12., sicher seit Mitte des 13. Jh. urkundlich bekannt; er entstand an einer Kreuzung alter Verkehrswege, der Kohlstraße und der Verbindung St. Goar - Frankfurt.
 
Zorn zählte bereits 1150 zu katzenelnbogischem Besitz und wurde in der Folgezeit an wechselnde Lehensträger vergeben; 1260 gehörte es zum vierherrischen Gebiet, aus dem es 1509 ausschied. Es war Gerichtsort und besaß Marktrecht.
 Zorn Ortseinfahrt
 
Im 14. Jh. wurde der Vorgängerbau der heutigen barocken Kirche errichtet. 1493 gab es 18, 1583 19 Haushalte. 1533 wurde die Reformation eingeführt. Nach dem 30-jährigen Krieg war Zorn gänzlich entvölkert, im 17. und 18. Jh. entstanden durch Brandschatzungen französischer Truppen beträchtliche Schäden. 1683 wurde die Schule gegründet, 1766 und 1911 neu erbaut. 1790 zählte man 44, 1840 64 Wohnhäuser. Das Backhaus des 18. Jh. wurde 1961, das alte Rathaus 1975 abgebrochen. Die nahegelegene Schiefergrube Hermani wurde 1955 stillgelegt.

 Zorn Ev. Kirche


Alle Veranstaltungen aus Zorn finden Sie im Veranstaltungskalender unter Aktuelles.


Weitere Informationen unter 
www.heidenrod-zorn.de

 


Gemeindekarte Zorn

 

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