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Die Kirche in Niedermeilingen ist zu Beginn des 14. Jahrhunderts
bezeugt, Reste aus dem 13. Jahrhundert deuten auf ein höheres
Alter hin. 1667 war diese St. Stephanuskirche Pfarrkirche für
beide Meilingen und Münchenroth. Das Patronat hatte 1534 das
Stift in St. Goar, das 1644 noch den Zehnten von einem Hof in
Niedermeilingen besaß. Hessen hatte dann 1557 zwar das
Kirchenpatronat, aber aus der Beziehung zu dem Stift in St. Goar
Iäßt sich mit Sicherheit eine Schenkung aus der Zeit lange vor
1138 herleiten: Nach einer Bestätigung für das Stift hatte ein
Gundolf aus edlem Geschlecht der Kirche aus St. Goar zwei Dörfer
 Niedermeilingen Ortslage
geschenkt: Prath, gegenüber von Boppord am Rhein, und Milingen, ohne Zweifel Niedermeilingen.
Dieser Gundolt ist sehr wahrscheinlich identisch mit einem Gundold, der 881 einen Weinhof in
Ehrental bei St. Goarshausen besaß, welcher später im Besitz des Klosters Gronau war.
 Niedermeilingen Ev. Kirche
Gundolf oder Gundold war wohl ein früher Vorfahre der Grafen von
Katzenelnbogen; sie besaßen das Dorf Milingen mit 15 Familien um
das Jahr 1260. Zur gleichen Zeit wird einer der Einwohner namentlich genannt: Conrad Weber. Dieser Name Iässt darauf schließen, dass in diesem Gebiet das Wollwebergewerbe schon zu dieser Zeit existierte.

Einen Teil der Schutzherrschaft über das Dorf hatten die von
Geroldstein von den Grafen von Katzenelnbogen zu Lehen. Sie hatten um 1250 auch von den Herren von Bolanden und 1370 von den Grafen von Spunheim - Dannenfels Einkünfte in Meilingen. Von den Einwohnern leben im Jahr 1667 nur noch 9.

Ortsbeirat Niedermeilingen von 2011 bis 2016
Henrik Husemann, Frank-Olaf Becker, Birgit Kunz, OV Manfred Hartenfels, Tino Blaß
 
 
 

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Gemeindekarte Niedermeilingen
 
 

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