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Liebe Freunde Hilgenroths,

im Namen des Ortsbeirates begrüße ich Sie als Ortsvorsteher recht herzlich auf unserer Internetseite. Als einer der kleineren Ortsteile der Gemeinde Heidenrod, mit etwas mehr als 100 Einwohnern, haben wir es besonders schwer, uns gegen die "Großen" zu behaupten. Trotzdem wurde schon viel geleistet und wir haben es verstanden, eine gewisse Eigenständigkeit zu bewahren.

 
Ortsbeirat Hilgenroth
v.l.n.r.: L. Brede, H.-P. Schuy, M. Nies
 
Es lässt sich gut hier leben. Dadurch, dass es keinen Durchgangsverkehr gibt, leben
wir besonders ruhig und ohne viele Abgase. Bei uns können auch die Kinder noch auf der
Straße spielen.

 Hilgenroth Ortslage
Wir haben zwei landwirtschaftliche Betriebe im Dorf. Die
Dorfgemeinschaft wird durch den Verein "Die Gollemmer, Freunde Hilgenroths e.V." gefördert. Im und am "Alten Rathaus", dem neu gestalteten Dorfplatz mit Brunnen oder der Dreschhalle trifft man sich regelmäßig zur weitbekannten "Gollemmer Kerb", Frühschoppen und Straßenfesten. Alles in
allem ein liebenswertes Dorf, in dem man gerne lebt.

                                                              Hans-Peter Schuy

Weitere Informationen über Hilgenroth finden Sie im Internet unter http://www.hilgenroth.ag.vu und http://www.hilgenroth.de                                               


Geschichte

Der Name:
Der Name Hilgenroth weist darauf hin, dass hier eine
Rodung eines Hildeger war. Die Schreibweise änderte
sich im Laufe der Jahre.
* um 1200 Hildegerod
* um 1250 Hildegerode und Hilgerode
* 1361 Hilgenrat
* um 1390 Hildegenrod
* 1583 Hilgart

 Hilgenroth Brunnen
Die Hilgenrother werden oft scherzhaft die "Gollemmer" (von Goldammer) genannt.
Im Westerwald existiert eine Gemeinde mit gleichem Namen.

Vergangenheit:
um 1200: Ersterwähnung "Hildegerod" ohne Angabe einer Quelle bei
Meinhard Sponheimer in geschichtliches Ortslexikon.

ca. 1260:
Erwähnung von "Hildegerode" in der Teilungsurkunde der Grafen Dieter und Eberhard von Katzenelnbogen.
1326:
"Hilgerode" befindet sich mit Dorf und Gericht als katzenelnbogisches Lehen in Händen der Familie Biz (Byß) von St. Goar. (Abtei Prüm).
1360:
Heinrich Biz übertrug seine Hälfte der Lehen an die Marschalk und Stumpf von Waldeck.
1386:
Werner Knebel von Katzenelnbogen erhält die Hälfte von Dorf und Gericht zu "Hildegenrod".
15.u.16.Jhd.
Die Familien Stumpf und Saneck von Waldeck können noch als Lehnsinhaber nachgewiesen werden. Seit
1403:
erhielten sie nur noch Einkünfte davon.
1530:
"Hilgart" gehört zum Amt Hohenstein (gemäß Mannbuch).
1577:
"Hilgart" hatte 6 Hausgesässe.
1583 :
"Hilgart" hatte 7 Hausgesässe.
1618-1648:
30jähriger Krieg. Vermutlich wurde Hilgenroth nach dieser Zeit neu an einem anderen Platz, in der Nähe der alten Siedlung (Höfchen), errichtet.
1629:
Erneute Erwähnung Hilgenroths im Dorfbuch des Amtes Hohenstein.
1667 :
Hilgenroth hatte 5 Hausgesässe.
1678
Im Kirchenbuch von Dickschied berichtet der damalige Pfarrer Daniel Chun von einem Hans Schneider aus Hilgenroth.
1809 :
Hilgenroth hatte 105 Einwohner.
1817:
Bisher gingen die Hilgenrother nach Dickschied in die Schule, ab diesem Datum wurde die Zugehörigkeit zur Schule nach Nauroth verlegt.
ca. 1840
Erste bekannte Katasteraufnahme des Ortes und der Gemarkung.
1827:
Hilgenroth hatte 102 Einwohner.
1843:
Hilgenroth erhält nach langen Verhandlungen eine eigene Schule.
1846:
Hilgenroth hatte 125 Einwohner.
1871:
Hilgenroth hatte 116 Einwohner.
1894:
Das Buch "Die Geschichte der Jagd im Taunus" erwähnt auch Hilgenroth.
1895:
Hilgenroth hatte 88 Einwohner.
um 1900:
Hilgenroth hatte einen Männergesangverein.
1915:
Die Hilgenrother Schule wird aufgelöst und mit Nauroth zusammengelegt.
ca. 1915:
Eröffnung eines Ladens im Hause Fischer, für den täglichen Bedarf.
1921:
Bau der ersten Stromleitung.
1926:
Bau der ersten Wasserleitung, des alten Hochbehälters auf der "Dreispitz"
und Einbau der Pumpe, die mit Wasserkraft angetrieben wird. Bisher erfolgte die Wasserversorgung aus Brunnen.
1927:
Großes Fest in Hilgenroth.
1928:
Einrichtung des Friedhofs in Hilgenroth, bisher wurden die Hilgenrother ebenso wie die Naurother auf dem Dickschieder Friedhof beerdigt.
1933:
87 Einwohner.
1934:
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1939:
82 Einwohner.
1946-1954 :
Erneut Einrichtung einer Schule in Hilgenroth, danach Zusammenlegung mit Nauroth.
1951/52:
Erweiterung des Backhauses.
1952:
Anschaffung einer genossenschaftlichen (Zusammenschluss einiger Hilgenrother Landwirte) Dreschmaschine.
1953:
Bauantrag zur Erweiterung des Backhauses mit Feuerwehrgerätehaus und Gemeindezimmer.
1955:
Erneuerung der Wasserpumpe, ebenfalls mit Wasserkraft angetrieben (heute noch vorhanden).
ab 1956:
Gemeinschaftsfernsehen im Gemeinderaum des "Alten Rathauses".
1958:
Artur Berghäuser (geb. 1930) wird einer der jüngsten Bürgermeister in Hessen und bleibt dies bis zur Gemeindereform 1976, danach bleibt er noch bis 1985 Ortsvorsteher.
1959:
Erstes Auto in Hilgenroth: Erich Fischer (VW Käfer).
Zweites Auto: Otto Roßbach (DKW Junior).
1960:
Bau der Dreschhalle (Antrag vom 07.04.1969, Genehmigung vom 07.06.1960).
1962-1968:
Flurbereinigung.
1963
Neubau eines Geräteschuppens auf dem Friedhof (Antrag vom 06.06.1963, Genehmigung vom 26.08.1963).
1966:
Neubau des Wasserbehälters in der Nähe des Naurother Sportplatzes.
1968:
Umzug des Ladens und Eröffnung der Gaststätte "Goldammer Klause" in dem Neubau der Familie Fischer.
1969-1971:
Aufstellung und Rechtskraft des ersten bebauungsplanes in Hilgenroth.
1972:
Zusammenschluss der Großgemeinde Heidenrod. Hilgenroth beschließt selbstständig zu bleiben.
1973:
Hilgenrother Bürger sammeln 2.200,00 DM für die Rathausglocke (107 Einwohner) (Zeitungsbericht von 1975).
1977:
Die seit mindestens drei Generationen im Hause Debus/Bender (letzte Posthalterin Helga Bender) beheimatete Poststelle wird aufgelöst.
Hier befand sich auch das erste Telefon des Ortes.
1977:
Der Ortsteil Hilgenroth wird in die Großgemeinde Heidenrod per Erlass eingemeindet.
1978:
Gründung des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Hilgenroth e.V. und Feier der ersten "Gollemmer Kerb".
1978:
Schließung des Ladens im Hause Fischer.
1984:
Schließung der Gaststätte "Goldammer Klause".
1984:
Ausbau des "Backes" im alten Rathaus als Vereinsraum der Feuerwehr durch Norbert Bender, Werner Berger, Dieter Berger, Siegfried Flach, Volker Hacker, Rainer Rasel, Hans-Peter Schuy und viele mehr.
1984:
Der Hilgenrother Friedrich Flach wird Bürgermeister der Großgemeinde Heidenrod. Für 18 Jahre, bis zum 31. Dezember 2001, leitet er die Geschicke der Heidenroder. Von 1990 bis 1996 kommt auch der "2. Mann" der Großgemeinde aus Hilgenroth. Edgar Roßbach wird 1. Beigeordneter und somit stellvertretender Bürgermeister.
1985:
Eintragung des Vereins ins Vereinsregister beim Amtsgericht.
1985:
Brand im Hause Turmstraße 4, Heinrich Fuhr stirbt vermutlich an Rauchvergiftung, die Feuerwehr kann ein Übergreifen auf das Nachbarhaus verhindern.
1986:
Neubau der Trauerhalle am Friedhof (Bauantrag vom 04.01.1986, Genehmigung vom 18.12.1986).
1988/89:
Neubau der Herzbachstraße (vor 1977 Ortsstraße) aufgrund der notwendigen Kanalleitungen für die Kläranlage. Kurz darauf schwere Schäden an der Straße durch amerikanische Panzer während eines Manövers.
1990:
Sturm "Wiebke" weht auch über Hilgenroth.
1991:
Eröffnung der Nebenzweigstelle einer Sparkasse durch Margit Schuy.
ca. 1995:
Fällung der alten Linde und Anpflanzung eines neuen Lindenbaumes.
1996:
Anschluss an die Kläranlage.
1998:
Einbau einer neuen Küche im "Alten Rathaus".
2001:
Hilgenroth hat 129 Einwohner mit erstem und 7 Einwohner mit zweitem Wohnsitz.
2002:
Baugenehmigung für Treppenhausanbau und Änderung der Toilettenanlage im "Alten Rathaus". Die Planung erfolgte durch die Hilgenrother Architektin Monika Dworschak-Roßbach.
2002:
Zusammenlegung der Freiwilligen Feuerwehr mit der Freiwilligen Feuerwehr Nauroth.
2003:
Der Hessische Rundfunk dreht in Hilgenroth einen Beitrag zur Fernsehsendung "AIDA".
2004:
Der Gemeindevorstand Heidenrod beschließt, die Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr abzutransportieren.
2004:
Erneuerung des "Angschieder Weges".
2005:
Stefan Bender stirbt am 08.03.2005 im Alter von 24 Jahren an Krebs. Am 12.03.2005 findet die größte Beerdigung statt, die Hilgenroth bisher gesehen hat. Hunderte von Trauernden nehmen Abschied.
2005:
Schweres Unwetter (Tornado) über Hilgenroth. Sturm, Hagel und Gewitter. Mehrere Dächer werden abgedeckt und Bäume entwurzelt.
2005:
Im "Backes" wird eine digitale Fernsehanlage mit CD-, DVD- und Videoplayer installiert, finanziert vom Ortsbeirat und dem Verein.
2006:
Claus Hallstein hat eine Ausstellung seiner Werke in Nastätten.
2006:
Hilgenroth hat durch die Spende des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Hilgenroth e.V. wieder einen Feuerwehranhänger (TSA).
2006:
Kommunal- und Ortsbeiratswahl in Hilgenroth.
2006:
Erneuerung der Mehrbachstraße.
2006:
Dachdeckung "Alte Pumpe".

2007:          Überreichung der Ehrenamtscard an Hans-Peter Schuy

 

2007:          Kauf der Dreschhalle durch den Verein der FFH eV.

 

2008:          Schnee an Ostern 23.03.

 

2008:          30jähriges Jubiläum des Vereins Freiwillige Feuerwehr Hilgenroth e.V. mit Disco, Frühschoppen und Einweihung der nun vereinseigenen Dreschhalle.

 

2008:           Kunstausstellung von Petra Dutiné.

 

2009:           Der einige Jahre in Hilgenroth lebende Cosimo ist gestorben

 

2009:           Ernstfried Bender stirbt am 26.05.2009.

 

2010:           Helga Fischer stirbt am 03.06.2010.

 

2011:           Kommunalwahl, neuer Ortsbeirat bestehend aus Hans-Peter Schuy, Matthias Nies und Lothar Brede.

 

2012:           Erich Fischer und Otto Roßbach sterben.

 

2013:           Die Filiale der Nassauischen Sparkasse Hilgenroth im Hause Schuy wird nach 22 Jahren geschlossen.

 

2013:           Lucie Hacker stirbt. Die Beerdigung findet in aller Stille statt.

 

2014:            Ab 1. April gibt es keinen Jagdpächter mehr in Hilgenroth. Die Jagdgenossenschaft bewirtschaftet die Jagd selbst.

 

2014:            Am 19.02.2014 gibt es einen Kaminbrand im Hause Roßbach. Die Feuerwehren von Dickschied, Nauroth, Zorn und der Gemeindebrandinspektor waren vor Ort. Maximilian Roßbach kommt mit leichter Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

 

2014:           Der Ortsbeirat und der Ortsverein beschließen den Dorfplatz aufzupeppen und neu zu gestalten. Hierzu werden neben der Unterstützung durch viele Helfer auch finanzielle Mittel benötigt. Die Gemeinde Heidenrod, die Nassauische Sparkasse und der Rheingau-Taunus-Kreis spenden mit ihren Programmen für die Maßnahme.


2014:           Am 10.10.2014 findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins freiwillige Feuerwehr Hilgenroth e.V. statt. Hier werden eine geänderte Satzung und ein neuer Name des Vereins beschlossen. Der Verein heißt jetzt „Die Gollemmer, - Freunde Hilgenroths e.V.-"

 


 
Alle Veranstaltungen aus Hilgenroth finden Sie im Veranstaltungskalender unter Aktuelles.  
 
Gemeindekarte Hilgenroth 
 
 
 
 
 
 
 
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